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Matthias Fanck
Arnold FanckBergfilme und Bergbilder, 1909–1939
160 Seiten, gebunden, 100 Abbildungen;
1889 in der Industriestadt Frankenthal geboren, Studium der Geologie
und Promotion in Zürich, anspruchsvolle Bergfahrten - besonders
Winterhochtouren - zwischen 1910 und 1920, leidenschaftlicher
Bücherfreund mit einer berühmten Bibliothek, autodidaktischer Fotograf,
Kameramann und Filmregisseur, unermüdlicher Tüftler und Erfinder
- das sind einige Facetten von Arnold Fanck.
Angetrieben von eigenem Erleben und beseelt von dem Wunsch,
anderen die noch unbekannte Welt des Hochgebirges zu zeigen,
dreht er mit Freunden 1919 den ersten Skifilm "Das Wunder des
Schneeschuhs". Es folgt "Im Kampf mit dem Berge" - mit einer Musik
von Paul Hindemith. In "Der Berg des Schicksals" hat 1924 Luis
Trenker sein Filmdebüt, 1925 in "Der heilige Berg" Leni Riefenstahl.
1927 dreht er die Skikomödie "Der grosse Sprung", 1929 "Die
weisse Hölle vom Piz Palü" - immer noch einer der 100 besten
deutschen Filme. "Stürme über dem Mont Blanc" erscheint 1930,
im Jahr danach der "unsterbliche" Skifilm "Der weisse Rausch".
1932 entsteht "S.O.S. Eisberg", 1934 "Der ewige Traum",
die Geschichte der Erstbesteigung des Mont Blanc. "Die Tochter
des Samurai" mit Setsuko Hara in ihrer ersten Filmrolle wird 1936 in
Japan gedreht, 1939 als letzter Spielfilm "Ein Robinson" in Südamerika.
Es ist das Verdienst von Arnold Fanck, die Kamera aus dem Studio
"befreit" und in die Natur gebracht zu haben: Alle grossen Filme
vor 1920 wurden im Studio gedreht. Das Drehen im Hochgebirge, auf
Gletschern, in Gletscherspalten, auf Eisbergen, Vulkanen und aus
Flugzeugen heraus bedingte Techniken, die noch nicht vorhanden
waren und von Fanck und seinen langjährigen Kameraleuten
erst entwickelt wurden.
| Verlag: | AS Verlag | | EAN: | 9783909111664 |
| Erscheinungsjahr: |
2009
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